Wie bieten Ihnen Informationsmaterial für die folgenden Besichtigungen an

1.BESICHTIGUNG DER SCHLACHTFELDER von VERDUN

Das Memorial von Verdun : Es handelt sich hierbei um ein thematisches Museum mit etwa 2.000 Exponaten. Hierzu zählt auch eine Vielzahl bisher nicht veröffentlichter Fotos deutscher und auch französischer Provenienz. Im Sinne der modernen Museumspädagogik erleichtern Ihnen Audio-Geräte den Zugang zu den verschiedenen Ausstellungsstücken und dem Kriegsverlauf.

Beinhaus von Douaumont:  Dieses Denkmal enthält die Gebeine von ca. 130.000 unbekannten französischen und deutschen Soldaten.

Fort von Douaumont :  Das größte Fort des Schlachtfeldes ist ein Muss für jeden Verdun-Besucher. Es sollte unbedingt gemeinsam mit dem Fort Vaux besichtigt werden. Daher sollten Sie beim Kauf einer Eintrittskarte unbedingt eine vergünstigte Karte für beide Fortbesichtigungen erwerben.

Baionettgraben: Dieses Denkmal bleibt ein symbolischer Ort des Schlachtfeldes. Es geht auf eine Legende zurück, nämlich die der französischen Soldaten, die stehend in ihrem Schützengraben verschüttet wurden. Angeblich wurden die dort kämpfenden Soldaten von der Wirkung eines Granateinschlags aufrecht stehend, mit geschulterten Karabinern, kurz vor einem Angriff verschüttet. Lediglich ihre Bajonette schauten noch heraus. Die Reste kann man heute noch erkennen.

Zerstörte Dörfer: Neun Dörfer in der roten Zone sind durch den Krieg völlig von der Landkarte gelöscht: Douaumont, Fleury-devant-Douaumont, Ornes, Vaux-devant-Damloup, Bezonvaux, Cumières-le-mort-homme, Haumont près Samogneux, Louvemont cote du poivre, Beaumont en verdunois. Die Überreste, die Standorte der Häuser und öffentlichen Plätze sind heute gekennzeichnet.

 

2.DER BOGEN VON ST. MIHIEL SÜDLICH VON VERDUN

 

Die Eparges Grate: Fahren Sie Richtung ST. Mihiel, und machen Sie einen ersten Stopp am Dorf von Eparges, wo die Statue von Maurice Genevoix (einem Französischen Schriftsteller und Verdun-Kämpfer) auf dem Dorfplatz steht. Für die fittesten und lauffreudigsten Besucher existiert ab hier ein Fußweg hin zu POINT X. Der Fußweg bietet einen schönen Blick auf die Ebene der Woëvre.

Saint-Rémy-la-Calonne: Im Literarischen Garten stehen Schautafeln, die an verschiedene Schriftsteller erinnern. Hier können Sie sich informieren über Kriegschrifftsteller aus allen Nationen, die in Verdun gekämpft haben, zum Beispiel Ernst Jünger, Jean Giono, Rupert Brooke, John Mac Crae, Guillaume Appolinaire. Auf dem Friedhof von Saint-Remy-la-Calonne ist Alain Fournier begraben.

Hattonchâtel Burg: im Dorf von Vigneulles les Hattonchâtel befindet sich eine sehr schöne mittelalterliche Burg, die im 20. Jahrhundert renoviert wurde. Sie kann montags und mittwochs um 11:00 besichtigt werden. In der Kirche des Ortes lohnt es, sich eine Statue des Renaissance-Bildhauers Ligier Richier zu betrachen. Auch gibt es ein sehenswertes Altarbild in der Stiftskirche Saint Maur XI. 

Thiaucourt: Hierbei handelt es sich um einen amerikanischen Friedhof mit 4153 Gräbern von Soldaten, die bei der Wiedereinnahme des Saillant de Saint Mihiel gefallen sind. Ein deutscher Friedhof, auf dem 11.685 Soldaten begraben sind, ist ebenfalls zu besichtigen. Auch diese Soldaten sind in der Schlacht um den Saillant de Saint Mihiel gefallen.

Saint Baussant : Im Norden des Dorfes Flirey finden sie Schützengräben.

Monuments Americains de la Butte de Montsec: Es handelt sich um ein Amerikanisches Denkmal, dass die Vereinigten Staaten als Erinnerung an die Offensive der 1. US-Armee im September 1918 errichtet haben. Errichtet haben es die USA im Jahre 1932.

Die deutschen Gräben im Wald von Apremont: Nördlich der Ortschaft Flirey, Saint Baussant ist ein Ort der Tätigkeit während 1. Weltkrieges, vor allem in den Jahren 1914 bis 1915 Viele Gräben sind jetzt sichtbar und besuchbar.

Die Befestung Troyon: Ab September 1914 werden die Bombardements eingestellt, wobei die Festung der Franzosen gehalten hat. Von diesem heldenhaften Widerstand hing der weitere Kriegsverlauf ab. Wäre die Festung Troyon gefallen, hätten die Deutschen die Maas überquert und Verdun wäre eingeschlossen worden.    

  

3.Die ARGONNEN westlich von VERDUN

La Haute Chevauchée et Ravin du Génie:  Ein Freilichtmuséum in der Schlucht der Pioniere ist zum Erhalt und zur Präsentation der Uberreste eines Lagerorts für Matérial und dem Schutz der Männer gebaut worden. Dieses Lager war ca 1.200 m von der Frontline entfernt (Haute Chevauchée Denkmal).

Les abris du Kronprinz: Es handelt sich hierbei um die Unterstände des Kronprinzen. Sie finden betonierte Gebäude im Wald vor, die als Kommandoposten für die deutsche Armee verwendet wurden.

Tour Américaine de Montfaucon d’Argonne :  Das Amerikanische Denkmal von Montfaucon stellt einen 58 m hohen Turm dar, auf dem eine Freiheitsstatue steht. Der Turm ist begehbar. Von oben bietet sich dem Besucher ein phantastischer Blick über die gesamte Region.

Amerikanischer Friedhof von Romagne sous Montfaucon : der größten amerikanischen Soldatenfriedhof mit seinen 14.246 Gräbern und seinen Kreuzen aus weißem Marmor ist in einem Park von 40 Hektar Größe angelegt.

Die Butte de Vauquois :  In Vauquois fand der  der außergewöhnliche Minenkrieg in den Stöllen statt, wovon noch die tiefen Trichter zeugen. Butte de Vauquois können sie innen besichtigen. Es werden Führungen angeboten.

Monument du Mort-Homme et de la Cote 304: Ab dem 6. März 1916 griffen die Deutsche soldaten das linke Maasufer an. Man kämpfte um die Höhe 304 unddem Toter Mann. Das Denkmal Höhe 304 und der Toter Mann sind eine Besichtigung wert. 

Chattancourt - Graben: nicht weniger als 100 m Graben wurden originalgetreu nachgestellt. Ein interessanter Weg, sowohl fûr Erwachsene als auch fûr Kinder, erlaubt Ihnen, den Grabenkrieg besser zu verstehen.

4.FRANZOSISCHEN HINTER-FRONT

Ouvrage de la Falouse: Es handelt sich um eine intakte Befestigung, die von am Großen Krieg Interessierten wiederhergestellt wurde. Ein echtes Eintauchen in den Alltag der Soldaten auf der sich im Hinterland befindenden Seite des Krieges ist hier möglich.

Heiligen Weg: Die Voie sacrée stellt den 60 Km langen Weg von Verdun nach Bar-le- Duc dar, auf welchem Mensch und Material befördert wurden. Bei jedem Kilometer wurde ein Gedenkstein errichtet. Die Straße von Bar-le-Duc nach Verdun wird auch der "Heilige Weg" genannt.

Muséum von Souilly:  Im ehemaligen Hauptquartier von General Pétain befindet sich ein Museum.

5.DEUTSCHE HINTER-FRONT

Bois des Caures: In diesem Wald traf das Jägerbataillon des Oberst DRIANT als erstes auf den deutschen Ansturm.  Der Zusammenstoß der beiden Bataillone ereignete sich am 21. Febuar 1916.

Camp Marguerre: Der Rückzugsort der Deutschen von der Front befand sich in dem Wald von Loison (auch Woevres-Wald genannt) in der Nähe von Spincourt. Dieses experimentelle Betondorf, 15 km von der Front entfernt, ist nach dem deutschen Hauptmann Hans Maguerre benannt. Im Jahr 1915 baute Marguerre in diesem Wald eine Betonfabrik, um zu versuchen, Beton für militärische Zwecke zu verwenden, ein zu diesem Zeitpunkt neues Material.

Canon de Duzey 55230: Es handelt sich um eine deutsche Kanone des Models "Max" von Kaliber 380 mm auf drehendem Rahmen. 

Tilly Wald bei Etain: In diesem Wald können Sie militärische Überreste besichtigen, und zwar auf einem Rundweg von 6 km Länge. Hier gibt es auch eine Stele zu sehen; sie erinnert an den Unterleutnant Ernst Haussmann, der in den ersten Tagen des Kampfes im Jahre 1914 erschossen wurde.

Hermévillewald: In diesem Wald findet der Besucher eine Marinekanone, eine Kasematte und vor allem eine alte Eiche, die den Franzosen als Aussichtspunkt zur Observierung des Feindes diente. Der Baum ist cirka 250 Jahre alt.

Etain: Sie können  in der Stadt von Etain die letzte französische Puppenmanufaktur namens "Petitcollin" besichtigen. 

Entlang der Straße zwischen Verdun und Etain befinden sich Deutsche Soldatenfriedhöfe (schwarzes Kreuz) und Französische Soldatenfriedhöfe (weisses Kreuz).